Cathedrale

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CATHEDRALE

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Der Dom zu Köln, englisch Cathedrale Köln, ist eines der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Deutschland und gilt als eines der UNESCO Weltkulturerbe.

Wie alles begann…

Schon bevor mit der ersten Bauperiode der bekannten Kirche begonnen wurde, fand sich auf dem Platz des heutigen Doms bereits ein Gotteshaus. Bereits im Jahre 873 wurde der Hildebold-Dom eingeweiht und war durch seine, für damalige Verhältnisse neue Baukonstruktion mit Langhaus ein Vorbild für die Gestaltung vieler Kirchen. Jedoch wurden bei einem Feuer im Jahre 1248 viele teile der Kirche zerstört.
Da Köln aus Mailand die Reliquien der heiligen drei Könige erhalten hatte, beschloss man den Bau eines neuen Dom, der die Reliquien zur Schau stellen sollte.

Erste Bauerfolge feierte man im Jahr 1322, als der gotische Turm mit seinem hohen Gewölbe eingeweiht werden konnte. Bis zum Ende des 15. Jahrhunderts gingen die Bauarbeiten stets weiter. nach und nach wurden weitere Teile der imposanten Kirche fertig gestellt.
Da die Pilgerzahlen zum Ende des 15. Jahrhundert immer weiter zurückgingen und auch die finanziellen Möglichkeiten ausblieben, entschied man sich den Bau des Doms vorübergehend zu beenden.
Als die französischen Besatzungen in Köln einfielen, wurden Teile des Doms stark beschädigt und so verfiel das Gotteshaus mehr und mehr zu einer Kirchenruine.

Ein Neuanfang

1814 nahm man die Bauarbeiten wieder auf und konnte schon um 1900 herum ein beeindruckendes Gotteshaus vorweisen, das fortan die Silhouette von Köln verschönerte.
Bei der Wideraufnahme hielten sich die Kölner Dombaumeister an die ursprünglichen Pläne der ersten Baumeister, setzten jedoch modernste Vorgehensweisen ein um beste Erfolge zu erzielen.

beliebtes Ausflugsziel

Nicht nur für Pilger und religiöse Menschen ist der Kölner Dom die beliebteste Sehenswürdigkeit in der Stadt am Rhein. Auch heute zeigt die Kirche im inneren die lange Entstehungsgeschichte. Außerdem beheimatet der Kölner Dom das längste Kirchenschiff Deutschlands und gilt bis heute als ein Meisterwerk der gotischen und neugotischen Baukunst.
Der drei Königsschrein gilt heute weiterhin als Reliquie und bildet jährlich den Treffpunkt aller deutschen Sternsinger.
Ebenfalls war der Kölner Dom Heimat einer Blutreliqiue von Papst Johannes Paul II. jedoch wurde das Stofftuch mit einem Tropfen Blut des verstorbenen Papstes aus dem Gotteshaus gestohlen.

Letzte Ruhestätte

Der Kölner Dom ist Ruhestätte für Kölner Erzbischöfe. So kann man die Gedenkstätten sowie zweier deutscher Fürsten in den Räumen des Kölner Doms besichtigen.

Mittig in Köln

Da der Dom zu Köln nur in fußläufiger Entfernung zum Hauptbahnhof und zu einigen Museen zu finden ist, ist er kaum zu verfehlen und bildet das Zentrum der Kölner Innenstadt.